Aktivierende Pflege

Die aktivierende Pflege bezieht die (noch) vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen einer Person bei der Durchführung einzelner Pflegemaßnahmen mit ein. Im Gegensatz zur kompensatorischen Pflege bietet die aktivierende Pflege Hilfe zur Selbsthilfe und verhindert, dass Fähigkeiten wegen fehlender körperlicher und geistiger Übung weiter abnehmen. Im Idealfall können dadurch sogar verlorengegangene Fähigkeiten wiedererlangt werden.

Unsere professionellen Pflegekräfte beaufsichtigen bei der aktivierenden Pflege die Patienten und leiten sie bei den nötigen Verrichtungen an. Dabei wird eine gewisse Anstrengung des Patienten in Kauf genommen. Das nötige Verständnis für eine angemessene Anleitung ist dabei selbstverständlich.

Die aktivierende Pflege ist anerkannter Grundsatz professioneller Pflege in Deutschland und wird im Krankenpflegegesetz, Heimgesetz und Pflegeversicherungsgesetz als bekannt vorausgesetzt.

So setzen wir die aktivierende Pflege um:

Der Patient wird z. B. beim Baden, Duschen oder Anziehen durch eine Pflegekraft angeleitet und so wenig wie möglich unterstützt. So wird eine möglichst hohe Selbstständigkeit des Patienten erhalten.

Ein weiteres Beispiel ist die Zubereitung von Speisen: Kann der Patient ein Brot selber zubereiten, dann soll er dies auch selbst machen. Die Pflegekraft unterstützt dann z. B. dabei, das Brot zu schneiden.

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